Musik-Event - Joseph, der Träumer

Am Wochenende war es wieder soweit. Das 2. Musik-Event der Gemeinde hat stattgefunden auf der Fazenda Gut Neuhof.

16 Kinder und Erwachsene haben sich am Wochenende in das Abenteuer Musik-Event gestürzt.

 

Von Samstag zu Sonntag musste ein Bühnenbild gebaut, ein Schattenspiel vorbereitet, ganze 9 Lieder mit der Truppe einstudiert und dann der ganze Ablauf geplant und organisiert werden.

 

Also begann der Samstag, nachdem Lockerungsübungen gemacht wurden, mit dem Singen der Lieder. Einige Lieder wurden hier zu dem Stück entsprechend umgedichtet. Dann ging es in die Gruppenarbeiten. Die Instrumentalgruppe hatte wie gesagt mit 9 verschiedenen Liedern zu kämpfen. Für das Schattenspiel wurden aus Pappe Ähren und Kühe gebastelt. Die Schauspieler mussten sich überlegen, wie sie die in Reimen vorgetragene Geschichte auf die Bühne bekam.

 

Alle einzelnen Akteure sollten am Ende wie ein Getriebe zusammen arbeiten. Also jedes Zahnrad in das andere greifen. Diese Koordination von Schauspieler, Bühnentechnik, Musik, Rhythmusgruppe, Vorleser, dem Menschen auf dem Sofa mussten im Drehbuch festgehalten werden.

 

Dass da bei dem einen oder anderen die Motivation im Laufe des Wochenendes mal einen Tiefpunkt erreichte, ist normal. Bemerkenswert war aber, dass immer jemand da war um Motivation wieder aufzubauen, Kompromisse aufzeigte, Lösungen anbot oder einfach mit einem Stück Kuchen oder einem Getränk die Stimmungslage wieder aufbaute. Dieses Miteinanderarbeiten an einem Projekt war schon eine tolle Sache, die obendrein auch Spaß gemacht hat.

noch mehr Fotos hier.

Danken möchte ich an dieser Stelle der Fazenda. Ohne die Möglichkeiten des Saales, die Verpflegung und Übernachtungsmöglichkeit ist so ein Event nur schwer umsetzbar. Danken möchte ich auch den Zuschauern für ihr Kommen. Gerade für die Kinder ist es wichtig ihren Einsatz für so ein Projekt auch zu präsentieren. Dank auch an alle, die das Event vorbereitet und viele Stunden investiert haben.

 

Ich war in diesem Jahr das erste Mal in der Vorbereitungsgruppe dabei. Zeitweise hatte ich auch meine Bedenken, ob wir die Ideen umsetzen können und ob das alles in 2 Tagen zu schaffen ist. Mitnehmen aus diesem Stück möchte ich, dass man mit Gottvertrauen auch schwierige Aktionen angreifen kann. Man muss nicht alles allein stemmen und versuchen es auf den eigenen Schultern zu tragen. Es gibt viele liebe Menschen, die mit im selben Boot sitzen und auf das gleiche Ziel zu rudern.

 

Auch Josef hatte dieses Gottvertrauen. Gerade im Hinblick auf die Zukunft unserer Gemeinde sollten wir es wie Josef halten und Gott vertrauen.

 

René Brunnert

 


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