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in Nauen

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Veröffenlichungen > Lebendig mitfeiern

Gedanken zur Lithurgie der Meßfeier

13. Lasset uns danken dem Herrn, unserem Gott!

"Nichts zu danken!" - So hört man es öfter, wenn man jemanden fragt, was man ihm für eine erwiesene Hilfe denn schuldig sei. Oder: "Wissen Sie, ich will nichts geschenkt. Ich kann meine Sachen schon selbst bezahlen!"

Kann es sein, daß wir uns schwer tun mit einem Geschenk? Daß wir gleich überlegen: Was schenke ich dafür zurück? Sich beschenken lassen und sich einfach darüber freuen, das fällt manchmal schwer.

Wer kein Geschenk annehmen kann, der tut sich auch schwer mit dem Christsein. Denn er soll das Geschenk der Erlösung annehmen - einfach so! Er soll das Geschenk der Erlösung annehmen - einfach so! Er soll sich beschenken lassen mit der Liebe Gottes. Das fängt mit der Taufe an. Der Täufling bekommt göttliches Leben - "umsonst". Und was Jesus Christus für uns Menschen getan hat, das hat er "umsonst" getan. Unser ganzes Leben ist ein "verdanktes" Leben: voller Liebesbeweise Gottes, Tag für Tag.

Wenn wir miteinander Gottesdienst feiern, dann soll dies unser großes DANKE sein: Für alles, was Gott uns geschenkt hat, loben und preisen wir ihn - für die Wunder der Schöpfung und die Wunder unseres Lebens, für die Offenbarung Gottes in der Geschichte und die großen Taten an seinem Volk Israel. Vor allem aber danken wir Ihm für Jesus, seinen Sohn, der sich uns in dieser Dankesfeier selbst schenkt.

"Lasset uns danken dem Herrn, unserem Gott! - Das ist würdig und recht!"

(Text von Pfarrer Matthias Kucklick aus Rathenow)


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Aktualisierung: 20.02.2005