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Gedanken zur Lithurgie der Meßfeier
1. Das Kreuzzeichen
Bei jeder Taufe ist es eine beeindruckende Szene, wenn der Priester, die Eltern und Paten das Zeichen des Kreuzes auf die Stirn des Kreuzes machen.
Der Priester spricht dabei:
"Mit großer Freude nimmt dich unsere Pfarrgemeinde auf. In ihrem Namen bezeichne ich dich mit dem Zeichen des Kreuzes..."
Manche von uns erinnern sich, wie ihnen später noch oft von den Eltern ein solches Kreuzzeichen auf die Stirn gezeichnet wurde. Bei der Firmung hat uns der Bischof im Zeichen des Kreuzes mit heiligem Chrisam gesalbt:
"Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist!"
Und wenn der irdische Lebensweg des Menschen zu Ende ist, dann wird über dem offenen Grab das Kreuzzeichen nochmals von Bedeutung sein:
"Im Kreuz unseres Herrn Jesus Christus ist Auferstehung und Heil. Der Friede sei mit dir."
Zwischen diesem ersten Kreuzzeichen über uns in der Taufe und dem letzten, daß über dem Grab steht, bezeichnen wir uns selbst oft mit dem Zeichen Christi, dem Kreuz, vielleicht oft gedankenlos, vielleicht aber auch ganz bewußt von der Stirn bis zur Brust, von der linken zur rechten Schulter.
In diesem Zeichen des Kreuzes beginnen wir die Feier der Eucharistie und begeben uns damit hinein in die Feier des Todes und der Auferstehung Jesu.
(Text von Pfarrer Matthias Kucklick aus Rathenow)
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